Rezept: Kräutersuppe

Zutaten für 2 – 3 Personen

  • Reichlich Frühlingskräuter (mehrere Handvoll)
    z. B. junge Brennnesseln, Scharbockskraut,Kresse, Löwenzahnblätter, Vogelmiere, Schafgarbe, Gänseblümchen, Geißfuß, Löffelkraut, Bärlauch, Gundermann, Bennnesseln, Sauerampfer)

  • 30 – 40 g Butter

  • 2 EL Mehl zum Binden (Volkornweizen oder Dinkelmehl)

  • 750 ml Wasser

  • 100 ml Sahne

  • Salz

  • 2 hart gekochte Eier

Die Kräuter verlesen, waschen und von den Stielen zupfen. Fein wiegen. Die Butter in einem Topf zerlaufen lassen und das Mehl unter stetem Rühren einstreuen. Das kalte Wasser angießen und weiterhin kräftig rühren, bis eine homogene, angedickte Suppe entsteht. Die Hitze reduzieren und die Sahne zusammen mit den Kräutern hinzufügen. Gut umrühren, Suppe mit Salz abschmecken. Die hart gekochten Eier pellen und grob hacken. Dann die Suppe auf die Teller verteilen und mit den Eiern in der Mitte garnieren.

Nach dem langen dunklen Winter beginnt irgendwann im März das erste, sehnsüchtig erwartete Grün zu sprießen. In alten Zeiten wurde diesen ersten Frühjahrskräutern eine magische Wirkung zugesprochen, die wir heute wohl nur auf den schlichten Nenner Vitamin C bringen würden. In ganz Mitteleuropa ist der Brauch überliefert, bei der Zusammenstellung einer Frühlingskräutersuppe die Zahlen neun oder sieben zugrunde zu legen: magische Zahlen. Der große Kräuterexperte Wolf-Dieter Storl sieht im rituellen Verzehr von neuner- oder siebenerlei Kräutern eine ganzheitliche Frühjahrskur. Trübe Wintergedanken, körperliches Ausgelaugtsein und Müdigkeit wurden von den bitteren, vitamin- und mineralreichen Kräutern erfolgreich besiegt.


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